Kerstin Birk - Malerei

Verschiedene Projekte

Workshop "Wolken in Pastell"

Diesmal lag der Schwerpunkt unseres Projektes in der Darstellung von Wolken. Womit könnte man Wolken besser malen als mit Pastellkreiden? Es zeigte sich aber, daß es einigen Malern gar nicht so einfach fiel, Wolken zu malen. Wir wollten weg von 0815-Wolken, wie sie oft auf Bildern zu sehen sind. Es war genaues Hinsehen und Betrachten der Fotos erforderlich, denn eine Wolke ist genau so ein 3-D Motiv wie ein Baum oder ein Haus mit Licht und Schattenseiten. 

 Die 

Workshop: Schafbock und Kuh in Pastell

Auch wenn am Anfang etwas Mißtrauen gegenüber diesem Projekt da war und einige es zu schwer oder zu uninteressant fanden, am Ende sind viele Bilder mit wunderschönen Schafböcken und Kühe entstanden. Bei keinem anderen Workshop hatten wir so viel Spaß wie bei diesem. Schwerpunkt unserer Malerei mit Softpastell war das Fell und das Gesicht des Tieres. Ich glaube, noch niemals zuvor haben unsere Maler einem Schaf oder einer Kuh so tief in die Augen geschaut...  

Workshop: Winterwald 

Es sollte ein Fantasiewinterwald in Aquarellfarben gemalt werden. Die Hauptkompositions- elemente habe ich vorgegeben, der Schnee im Vordergrund, 2 bis 3 braune Baumstämme in unterschiedlichen Entfernungen und ein Lichteinfall von rechts oben. Mit Hilfe der Negativmalerei sollten weitere Bäume eingefügt werden. Etwas Zugabe von Salz erzeugte frostige Strukturen. Feinheiten, wie etwa kleine Äste und Rinde, wurden dann ganz am Schluß noch ergänzt. 

     

Workshop: Lenzrosen

Referenzmaterial für unser nächstes Projekt waren verschiedene Fotos von Lenzrosen. Die Aquarellgießtechnik stand hier im Mittelpunkt. Nach einer ordentlichen Vorzeichnung wurden die Außenränder der größten Blüten mit Maskierflüssigkeit abgedeckt. Mindestens drei Farben sollten in ausreichender Menge angerührt werden Gelb, Blau und Rosa. Das Papier wurde außerhalb der Blüten angefeuchtet und die Farben darauf gegossen. durch das Bewegen des Bildträgers oder Blockes vermischten sich die Farben. Nach dem Trocknen muß das Abdeckmittel entfernt werden! Wie schon beim Wald wurden die Blätter in der Negativmalerei gestaltet, durch das Aufbringen von mehreren Lasuren. Erst danach sollten Einzelheiten wie Blattnerven oder Strukturen gemalt werden. Ganz zum Schluß waren die Blüten an der Reihe - das Hauptmotiv. In gewohnter Aquarelllasurtechnik und mit durchscheinenden weißen Papier wurden sie gemalt, die Feinheiten mit Trockenpinseltechnik natürlich am Schluß.

Workshop: Boote und See

Mit dieser Übung wollten wir Tiefe und Distanz üben. Diesmal wählten wir Acrylfarben auf Pappe. Grundiert wurde vorher mit Acrylfarbe in weiß. Auch hier dienten verschiedene Fotos als Vorlage für die Motive. Schwerpunkt war die farblich unterschiedliche Gestaltung der Berge, das Zumischen von Grau- oder Blautönen mit zunehmender Entfernung um Tiefe und Distanz realistisch darzustellen. Auch die Perspektive der Boote war nicht ganz einfach, wurde aber nach anfänglichen Schwierigkeiten gemeistert. Ein weitere Herausforderung waren die Wellen, ob klein oder groß, Schatten und Glanzlichter mußten gemalt werden. Auf die richtige Mischung der Acrylfarbe kam es an! Blau ist nicht gleich blau! Für das Wasser wurden Mischungen aus blau, grün, grau, braun und weiß hergestellt  je nach Wetter und See. Denn die Palette reicht von einem See in Oberitalien bis zum Bergsee in Norwegen.   

 

Workshop: Englische Landschaften in Aquarell 

Nach meinem Urlaubsaufenthalt in Italien und meinem Malkurs mit Janet Whittle, wollte ich einige Aquarellstudien mit meinen Malern vom Verein üben. Als erstes haben wir uns mit Janet's englischen Landschaften beschäftigt. Das Aquarellpapier wurde naß auf ein Brett gespannt, und nach dem Trocknen das Motiv schnell mit Bleistift durchgepaust. Unser Ziel war einfach nur ein Gefühl für die Naß in Naß - Technik der Aquarellmalerei  zu bekommen. Interessant ist wieder die unterschiedliche kreative Gestaltung der gleichen Motive.

   

 Workshop: Quitten in Pastell

Als Vorlage für diese Übung hatten wir einige Quitten auf unserem Tisch liegen sowie mehrere verschiedene Fotos von Quittenzweigen mit Früchten. Unsere besondere Aufmerksamkeit galt den interessanten Formen der Früchte, die durch die richtige Wiedergabe von Licht und Schatten erst zur Geltung kommen. Am Anfang verwendeten wir harte Pastelle und gingen dann langsam zu weicheren über. Malgrund war Sennelier Pastellcard und farbiger Karton. Fixiert wurde zwischendurch und am Schluß.